Besuch der Studenten der Universität der Bundeswehr

Heute stand bei der Stiftung Startchance in Starnberg etwas Besonderes auf dem Programm. Studenten von der Universität der Bundeswehr kamen, um mit uns digitale Spielmedien auszuprobieren. Die Kinder konnten sich auf verschiedene Räume aufteilen und an drei Stationen spielen.

An der 1. Station gab es ein Autorennspiel. Mittels einer App fungiert das Handy als Fernbedienung.
Die Autos fahren auf einer Art „Carrerabahn“ und werden per Handy ferngesteuert. Sie können gelenkt, beschleunigt, verlangsamt oder gestoppt werden. Jedes Auto besitzt besondere Fähigkeiten, die sich von denen der anderen Rennwägen unterscheiden. So können die einzelnen Autos gegeneinander in einen spannenden Wettbewerb treten.

Das Spiel der 2. Station war von Ravensburger und heißt „King Arthur“. Hier werden Smartphone mit einer App und Brettspiel zu einer Spieleinheit. Die App ist der Spielleiter und gibt an, was zu tun ist. Ratschläge und Tipps werden angegeben und niemand kann betrügen, da das Smartphone die Bewegungen der Spieler registriert und darauf reagiert.

Bei der 3. Station lösen die Kinder als Detektiv Buchwurm einen Fall. Hier wird die Playstation 4 genutzt. Gespielt wird durch das Bewegen eines Buches, welches von einer mit der Playstation verbundenen Kamera gefilmt wird. Die Kinder sehen sich zugleich selbst mit ihren Aktionen auf dem Fernsehbildschirm. Auch andere Traktionen erzeugen eine Reaktion.

Für die Studenten war es im Rahmen des Lehr-Forschungsprojektes „Die Digitalisierung der kindlichen Erfahrungswelt“ (Prof. Dr. Manuela Pietraß, Universität der Bundeswehr München) interessant zu sehen, wie die Spiele bei den Schülern ankamen, und wie es ihnen gelang, die verschiedenen Medien und deren vielfältige, aufeinander bezogene Bedeutungsebenen zu verstehen.
Herzlichen Dank an alle Studenten und Frau Prof. Pietraß für die Gestaltung dieses abwechslungsreichen Nachmittags.